Made in Germany: Warum ist Datenschutz so wichtig für Dich?

Made in Germany: Warum ist Datenschutz so wichtig für Dich?

27. July 2018

Mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hat die Europäische Union einen Meilenstein gesetzt, der weltweit Beachtung findet. Aber nicht erst seit dem 25. Mai 2018, dem Tag, seit dem die DSGVO europaweit gilt, nimmt Europa eine weltweite Vorreiterrolle beim Thema Datenschutz ein.

Vor allem in Deutschland hat Datenschutz eine langjährige Tradition. Das deutsche Datenschutzgesetz galt über Jahrzehnte hinweg als eines der strengsten weltweit. Viele Neuerungen, die zuletzt auf europäischer Ebene mit der DSGVO in Kraft getreten sind, waren für Deutschland kein Neuland, sondern in großen Teilen eine Bestätigung bestehenden Rechts.

Das wollen wir zum Anlass nehmen, für Dich die Hintergründe zu beleuchten, die die besondere Stellung des Thema Datenschutzes in Deutschland ausmachen. Deutsche Datenschutzstandards sind für NFON ein Erfolgsfaktor für unsere Positionierung als einer der führenden Cloud-Service-Anbieter mit deutschen Wurzeln.

Cloud-Kommunikationsservices nach höchsten Datenschutz-Standards

Als europäischer Anbieter von Cloud-Services stehen wir uneingeschränkt hinter den neuen DSGVO-Anforderungen, die den Schutz personenbezogener Daten weiter verbessern. Wir betreiben unsere Cloud-Services in Rechenzentrum mit Standorten in Deutschland und sind eine der wenigen echten europäische Cloud-Lösungen „Made in Germany“!

Datenschutz ist seit der Gründung von NFON im Jahr 2007 fester Bestandteil unserer DNA. Seit jeher garantieren wir unseren Kunden und Partnern maximale Sicherheit in der Datenverarbeitung. Der Umgang mit persönlichen Daten gehört für uns zum Tagesgeschäft und ist eine unserer technischen Kernkompetenzen.

Wir betrachten die DSGVO als eine Chance, den Datenschutz für unsere Kunden und Partner weiter zu verbessern. Wie wir bei NFON die Anforderungen der DSGVO im Detail umgesetzt haben, erfährst Du in diesem Blogbeitrag.

Ist Deutschland das Mutterland des Datenschutzes?
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In Deutschland gelten seit vielen Jahrzehnten strenge Bestimmungen für den Datenschutz. Sie sind als Grundrecht fest in der Verfassung verankert. Während es beispielsweise in den USA kein branchenübergreifendes Datenschutz-Gesetz gibt, sieht Deutschland den Schutz der persönlichen Daten seiner Bürger als Staatsaufgabe.

Das hat vor allem historische Gründe: Die deutsche Geschichte ist gekennzeichnet von einschneidenden Erfahrungen aus Diktatur und Überwachung. Diese Erlebnisse haben eindrücklich gezeigt, wohin das unkontrollierte Sammeln personenbezogener Daten führen kann. Sie prägen das Bewusstsein der Deutschen für den Schutz ihrer Daten bis heute ganz empfindlich.

Eine umfassende, in Harvard Business Review veröffentlichte Studie bestätigt: Niemand reagiert sensibler auf Fragen des Datenschutzes als die Deutschen. Mit der Verbreitung neuer Technologien, Cloud-Kommunikationsservices und mobiler Endgeräte schärft sich das Bewusstsein der Nutzer für Sicherheitsfragen. 86 Prozent vertrauen ihrem Hausarzt persönliche Daten an. 73 Prozent hegen keine Zweifel gegenüber ihrer Sparkasse. Jedoch nur 27 Prozent schenken Facebook ihr Vertrauen.

DSGVO entwickelt deutsche Datenschutz-Idee weiter
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Digitale Technologien, Cloud-Kommunikationsservices und Social Media prägen unseren Alltag und ein Verzicht ist für die wenigsten Nutzer eine realistische Option. Deshalb ist die neue DSGVO ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung: Sie hilft Lücken im Datenschutz zu schließen, die einige unseriöse Anbieter ausgenutzt haben – gerade weil ein europaweit einheitliches Datenschutz-Gesetz zum Schutz der Kunden bisher fehlte.

Dagegen stehen Anbieter wie NFON, die sich schon vor der DSGVO an das deutsche Datenschutz-Recht gehalten haben, in einer langjährigen Tradition: Das weltweit erste Datenschutz-Gesetz trat 1970 in Bundesland Hessen in Kraft, auf Bundeseben folgte sieben Jahre später das Bundesdatenschutzgesetzes. Dieses weltweit beachtete Gesetz mit seinen kontinuierlichen Erweiterungen im Laufe der Jahre war immer die Grundlage für unsere eigenen Datenschutz-Standards.

Deshalb freuen wir uns, dass Deutschland seine Vorreiterrolle bei der Umsetzung der europäischen DSGVO fortgesetzt hat: Es war im Juli 2017 das erste Land, das alle neuen Anforderungen der europäischen Richtlinie im so genannten German Data Protection Amendment Act (GDPAA) umgesetzt und damit wieder einmal die Marschroute in Sachen Datenschutz vorgeben hat.

Wer schützt 2,5 Trillionen Bytes Daten täglich?

Die enorme Schlagkraft der neuen Verordnung beruht auf ihrer europäischen Flächendeckung, aber auch auf den drohenden Strafzahlungen. Die Höhe der Bußgelder für eine Missachtung der DSGVO liegt bei bis zu 20 Millionen Euro oder 4 Prozent des Jahresumsatzes eines Unternehmens – je nachdem, welcher Wert größer ist.

Außerdem stellt die DSGVO bei einer ganz entscheidenden Frage alle bisherigen Regelungen in den Schatten: Sie schließt eine bedeutend größere Menge von Datentypen ein und deckt auch IP-Adressen und GPS-Koordinaten ab.

Damit legen wir die neuen Datenschutz-Standards bei einer der größten Herausforderungen im Cloud-Business überhaupt an: Wir produzieren 2,5 Trillionen Bytes Daten tagtäglich und 90 Prozent des gesamten Datenvolumens wurde allein in den letzten beiden Jahren generiert. Mit der DSGVO gehen wir einen großen Schritt in die richtige Richtung, um diesen enormen Datenstrom zum Schutz der Persönlichkeitsrechte jedes Einzelnen unter Kontrolle zu bringen.

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