Informationspflichten


Datenschutz ist für die NFON AG ein wichtiges Anliegen. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten, die gegebenenfalls beim Besuch unserer Webseiten erhoben oder von Ihnen an uns übermittelt werden, handeln wir gemäß den anwendbaren gesetzlichen Datenschutzbestimmungen.

Für den Betrieb dieser Internetpräsenz ist die

NFON AG
Machtlfinger Str. 7
81379 München ,
verantwortlich.

Die NFON AG ist ihrer Pflicht, einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen, entsprechend nachgekommen. Dieser ist folgendermaßen zu erreichen:


Julius Bloch
NFON AG
Machtlfinger Str. 7
81379 München
datenschutz@nfon.com

Zur Verarbeitung personenbezogener Daten gilt immer das Verbot mit Erlaubnisvorbehalt. Dies bedeutet, dass es der NFON AG nur erlaubt ist, personenbezogene Daten zu verarbeiten, wenn dies explizit per Gesetz erlaubt ist.

Die von Ihnen verarbeiteten personenbezogenen Daten werden ausschließlich zum Zwecke der technischen Bereitstellung dieser Seite, zu Analysezwecken des Nutzerverhaltens oder zur Weiterleitung an soziale Medien verarbeitet. Jegliche andere Verarbeitug wird ihnen vor der Verarbeitung angezeigt, bzw. sie müssen zu dieser Einwilligen. Die Verarbeitung beruht demzufolge auf folgenden rechtlichen Grundlagen: Artikel 6, Abs. 1 a), b) und f) DSGVO

Basierend auf Artikel 6, Abs. 1 f) werden ferner auch ihrer personenbezogenen Daten zum Versand von Newslettern verarbeitet. Der Versand erfolgt nur ohne Einwilligung, soweit dies der Vertragsanbahnung oder der gesetzlich erlaubten Direktwerbung dient. Hierzu wird unter der Interessensabwägung davon ausgegangen, dass sie jederzeit über Neuigkeiten zu bestehenden oder neuen Produkten, z.B. Veränderung von Endgeräten, informiert werden möchte und ihre Rechte und Freiheiten dadurch nicht beeinflust werden.

Die von ihnen verarbeiteten Daten werden dazu an die folgenden Empfänger weitergegeben:

KategorieZweckÜbermittlung
Digital AgenturBetrieb der Internetseitenein
Anbieter von AnalysetoolsNutzungsanalyseJa, USA
WerbeagenturEntwicklung, Gestaltung und Marketingnein
CRM ToolMarketing / Newsletternein
Soziale MedienMarketingJa, USA

Sollten ihre personenbezogenen Daten an weitere als die genannten Empfänger weitergeleitet werden, werden sie darüber vor der Verarbeitung informiert und müssen in diese einwilligen. Durch die Übermittlung in ein Drittland, in denen ein entsprechend geringeres Datenschutzniveau herrscht, kann die Verarbeitung der Daten gemäß den nationalen Gesetzen nicht sichergestellt sein.
Bei der Verarbeitung sind die Grundsätze zum Datenschutz für die NFON AG maßgebend. Aus diesem Grund die Speicherfristen nach ihrer Notwendigkeit ermittelt und entsprechend umgesetzt.
Sie als betroffene Person, deren Daten verarbeitet werden, haben jederzeit folgende Rechte:

  • Recht auf Auskunft
  • Recht auf Berichtigung
  • Recht auf Löschung
  • Recht auf Einschränkung der Datenverarbeitung
  • Recht auf Datenübertragbarkeit
  • Recht auf Widerspruch, insbesondere bei der einer Verarbeitung gemäß Artikel 6, Abs. 1 a) und f) DSGVO.
  • Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde

Möchten sie von einem dieser Rechte Gebrauch machen, wenden sie sich bitte schriftlich formlos an die aufgeführte Kontaktadresse. Wenn sie von ihrem Recht auf Widerspruch Gebrauch machen möchten, bleibt die bis dato erfolgte Datenverarbeitung davon unberührt.
Weitergehende Informationen zur Verarbeitung ihrer Daten finden sie im Datenschutzhinweis (Link).


Einwilligung – Tracking


Mit der Bestätigung willigen Sie ein, dass die NFON AG die Daten zu Analysezwecke durch diverse Dienstleister und durch das Setzen von Cookies weitergeben und verarbeiten darf. Unter Analysezwecken ist sowohl die Auswertung der Webseitenbesuche der Internetseite „https://www.nfon.com“ als auch die Weitergabe der Daten an Drittanbietern, wie beispielsweise Xing, Facebook oder Youtube, durch die Integration von Plug-Ins zu verstehen. Die Daten werden hierzu in Drittländer und soweit dies möglich ist, nur in anonymisierter Form, übermittelt. Durch die Übermittlung in ein Drittland und ein entsprechend geringeres Datenschutzniveau, kann die Verarbeitung der Daten gemäß den nationalen Gesetzen nicht sichergestellt sein. Sie haben jederzeit das Recht, diese Einwilligung zu widerrufen, wodurch jedoch die bis dato erfolgte Verarbeitung unberührt bleibt.

Die Ära des Telefonierens über speziell hierfür von Telefonprovidern bereitgestellte Telefonnetzwerke geht ihrem Ende entgegen. Zukünftig werden Sie über einen All-IP-Anschluss in einem sogenannten Next Generation Network, das alle Kommunikationsservices bedient, telefonieren. Auch die Deutsche Telekom, der größte Anbieter von Festnetztelefonanschlüssen in Deutschland, befindet sich bereits mitten in der Umstellung auf IP-Telefonie. Bis 2018 soll das ISDN-Netz abgeschaltet und die Umstellung von ISDN auf IP-Telefonie vollzogen sein. Um den Wechsel von ISDN auf IP möglichst reibungslos zu bewerkstelligen, gilt es sich im Voraus entsprechend zu informieren und gut vorzubereiten. Ausgestattet mit dem passenden Know-how und mit Hilfe moderner IP-Endgeräte ergibt sich eine ganze Reihe an Vorteilen. So kann die All-IP-Umstellung für Ihr Unternehmen viele Chancen bieten und die internen und externen Kommunikationsabläufe wesentlich effizienter gestalten.

All-IP: Was ist das?

Zunächst stellt sich die Frage: Was ist IP-Telefonie und was verbirgt sich hinter dem Begriff All-IP? Das Kürzel IP steht für Internet Protokoll und bezeichnet die paketvermittelnde Kommunikationstechnik im Internet. IP transportiert Informationen in einzelnen Datenpaketen und steht damit im Gegensatz zur leitungsvermittelnden Technik herkömmlicher Telefonnetze. Über das Internet und das Internet-Protokoll lässt sich nicht nur surfen, sondern auch Sprache und Video in Echtzeit übertragen. Dadurch ist es den Telekommunikationsanbietern möglich, alle Services in einem einzigen Netzwerk anzubieten und die alten, dedizierten Telefonnetze abzuschalten. Das Netzwerk, das all diese Services bedienen kann und die Technik zur digitalen, paketvermittelnden Übertragung bereitstellt, wird als Next Generation Netzwerk (NGN) bezeichnet. Kunden erhalten damit zukünftig nur noch einen einzigen All-IP-Anschluss und können über diesen im Internet surfen, telefonieren, faxen oder fernsehen. Ein separater ISDN-Anschluss neben dem Internet-Anschluss wird nicht mehr benötigt.

Unterschiede zwischen ISDN und All-IP

Gegenüber der ISDN-Technik bietet der All-IP-Anschluss eine ganze Reihe an Vorteilen. Einer der wichtigsten All-IP-Vorteile liegt in der einheitlichen und preiswerten Netzanschlusstechnik. So benötigen Sie für Ihre komplette Kommunikation nur noch einen einzigen Netzwerkzugang. Über diesen IP-Anschluss können Sie in hoher Qualität telefonieren und bei Bedarf eine Vielzahl an Gesprächen gleichzeitig führen. Während bei einem ISDN-Basisanschluss die Anzahl der parallelen Kanäle auf zwei begrenzt ist, hängt die Zahl der maximalen parallelen Gespräche bei einem IP-Anschluss theoretisch nur noch von der Bandbreite des Anschlusses und von der Anzahl der vom Provider bereitgestellten Telefonnummern ab. Zudem muss auf der Leitung kein Frequenzbereich mehr für die analoge oder digitale Telefonie reserviert werden, wodurch sich die grundsätzliche Leistungsfähigkeit und Geschwindigkeit des IP-Zugangs erhöht.

In puncto Sprachqualität profitieren Sie von der sogenannten HD-Voice Technologie. Unterstützen beide telefonierenden Endgeräte und die Telefonanlagen oder Router die HD-Voice Technik, werden Stimmen in beeindruckender Qualität übertragen. Auch Faxgeräte lassen sich dank Protokollen wie T.38 problemlos in All-IP-Netzwerken nutzen. Als weiterer Vorteil ist die All-IP-Technik zukunftssicher und verspricht eine Vielzahl an interessanten, neuen Anwendungen, die die Kommunikation auf ein ganz neues Level heben können und Daten- und Sprachservices miteinander verschmelzen lassen.

Die in der Vergangenheit oft aufgeführten All-IP-Nachteile der höheren Störanfälligkeit von IP-Netzen und hoher Hardwarekosten durch die Umstellung sollten heute kein Problem mehr darstellen. Denn die Provider betreiben ihre Netze mittlerweile in hoher Qualität mit ausgezeichneter Verfügbarkeit und IP-Endgeräte sind in großer Auswahl und zu sehr günstigen Preisen erhältlich.

So funktioniert die VoIP-Technik hinter IP-Anschlüssen

War bei einer DSL-Leitung mit analogem oder ISDN-Telefonanschluss noch ein Splitter notwendig, um die für Internet und Telefonie genutzten Frequenzbereiche zu trennen, kann dieser bei einem All-IP-Anschluss entfallen. Der Router kann direkt mit der DSL-Leitung verbunden werden und stellt mehrere IP-Anschlüsse bereit. Analoge oder digitale Telefone lassen sich, falls eine Telefonanlagenfunktion im Router integriert ist, direkt mit dem Router verbinden. Alternativ kann eine IP-Telefonanlage oder ein IP-fähiges Telefon direkt an den Router angeschlossen werden. Möchten Sie keine eigene Telefonanlage mehr betreiben, haben Sie mit einem All-IP Anschluss die Möglichkeit, die Services einer Cloud-Telefonanlage zu nutzen. In diesem Fall stellt der Provider eine in einem Rechenzentrum gehostete Telefonanlage mit den von Ihnen benötigten Leistungsmerkmalen zur Verfügung.

Bei der eigentlichen Voice-over-IP-Telefonie (VoIP-Telefonie) werden die Daten für die Gespräche in kleine Stücke aufgeteilt, zum Zielteilnehmer über das IP-Netzwerk übertragen und dort wieder zu Sprachinformationen zusammengesetzt. Zum Aufbau einer Verbindung wird das Session Initiation Protocol (SIP) genutzt. Die tatsächlichen Sprachinformationen überträgt Voice over IP per Real Time Protocol (RTP) im IP-Netz. Damit die Sprachdaten mit geringem Zeitverzug (Delay) und möglichst regelmäßig (geringer „Jitter“) beim Gegenüber ankommen, sind in den Endgeräten, Routern und Netzwerkknoten Quality-of-Service-Mechanismen (QoS-Mechanismen) implementiert, die Sprachdaten gegenüber anderen Daten priorisieren können.

Was sollten Unternehmen bei der Umstellung auf All-IP beachten?

Damit eine Umstellung auf IP-basierten Anschluss in Ihrem Unternehmen gelingt, sollten Sie sich im Vorfeld eine Strategie zurechtlegen. Grundsätzlich haben Sie die Möglichkeit, die TK-Anlage vor der Abschaltung des ISDN-Netzes innerhalb der nächsten drei Jahre auszutauschen oder Ihre Systeme erst nach 2018 zu ersetzen. Nutzt Ihr bestehendes System bereits heute intern IP für die Sprachübertragung, gestaltet sich die Umstellung auf All-IP am einfachsten. In diesem Fall können Sie davon ausgehen, dass Ihre Endgeräte oder Ihre Telefonanlage nicht ersetzt werden müssen und Ihre komplette Telefonie schon heute auf einen All-IP-Anschluss mit wenig Aufwand umgestellt werden kann.

Möchten Sie noch vor 2018 Ihre TK-Anlage ersetzen, achten Sie darauf, dass Sie direkt eine IP-fähige Anlage erwerben. Alternativ können Sie mit IP-fähigen Telefonen auch direkt auf die Services einer Cloud-Telefonanlage wechseln und sich so komplett von einer selbst betriebenen Telefonanlage lösen. Die Frage "Was bedeutet IP-fähig für meine Telefone?" lässt sich recht leicht beantworten. Solche Telefone lassen sich direkt per Ethernet oder WLAN mit Ihrem IP-Netz verbinden.

Müssen Sie aus bestimmten Gründen Ihr jetziges System über 2018 hinaus betreiben, ist dies prinzipiell auch an einem All-IP basierten Anschluss möglich. Sie benötigen für diesen Fall zwischengeschaltete Geräte, die eine Umsetzung von analoger oder digitaler ISDN-Telefonie auf Voice over IP vornehmen. Diese Adapter werden netzseitig mit dem IP-Anschluss verbunden und stellen unternehmensseitig Analog- oder ISDN-Anschlüsse bereit. Mit diesen Anschlüssen können Sie Ihre jetzige Telefonanlage verbinden und weiter betreiben. Allerdings profitieren Sie nur eingeschränkt von den zusätzlichen Leistungsmerkmalen der All-IP-Telefonie.