#angstvordercloud: Studie deckt massive Wissenslücken bei Unternehmen auf

  • NFON AG präsentiert Studie zum Thema #angstvordercloud
  • Momentaufnahme: Unternehmen haben diffuses Bild von der Cloud
  • All-IP als Chance die Digitalisierung und Transformation zu meistern

Deutsche Unternehmen scheuen die Cloud

Die NFON AG, ein weltweit führender Anbieter von Cloud-Telefonanlagen, hat im Rahmen einer repräsentativen Studie (durchgeführt von techconsult, Befragungszeitraum September 2016) deutsche Unternehmen unterschiedlichster Branchen, Größen und Organisationsstrukturen gefragt, inwieweit diese sich bereits mit Cloud-Technologien befassen, solche bereits nutzen oder welche Bedenken bei welchen Anwendungsszenarien existieren.

In der Gesamtbetrachtung zeichnet sich bei den befragten Unternehmen ein diffuses Bild: Gezeichnet von Unsicherheit, Wissenslücken und Ängsten, wird der Einsatz von Cloud- Technologien verhindert. Die vorliegenden Ergebnisse aus der Studie geben ein Abbild über die Stimmungslage und den Wissensstand um die Bewegung ‚Digitalisierung und Transformation’ in Deutschland.

 

Entscheidungsgrundlage: Bauchgefühl

So geben zum Beispiel über die Hälfte der befragten Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern an, grundsätzliche Bedenken beim Thema Cloud zu haben (Grafik 01). Die Gründe dafür liegen vorrangig in der Angst, die Hoheit über die eigenen Daten zu verlieren. Bei der generellen Datensicherheit sowie den Bedenken, dass in der Cloud unbefugter Zugriff auf Daten erfolgt, sind diese mit Abstand am größten. Die Gefahr widerum nicht eigener Herr über Daten zu sein, da die Verfügbarkeit über das Internet nicht gegeben sein könnte, macht den Entscheidern dagegen am wenigsten Sorgen, gefolgt von Ausfallsicherheit und Abhörsicherheit (Grafik 2).

Am überraschendsten ist jedoch, dass wenig konkrete Kenntnisse diese Sorgen begründen. Erschreckend: 43 % aller befragten Verantwortlichen der Unternehmen geben an, dass die Sicherheitsbedenken gegenüber Cloud-Technologien lediglich auf einem Bauchgefühl beruhen (Grafik 3). „Einem nicht unerheblichen Teil der deutschen Unternehmerlandschaft fehlt es an fundiertem Wissen, aber vielleicht auch an Mut, Freude an Fortschritt und Entwicklung sowie Kapazitäten sich mit der Zukunft auseinanderzusetzen“, so Hans Szymanski, CEO der NFON AG. „Das ist ein diffuses Gefühl – Dinge verändern sich in einem rasenden Tempo und all das mündet in einer ernstzunehmenden Momentaufnahme: Lähmung, gefühlte Unsicherheit und Unwissen prägen das Bild. Ich nenne das am Ende des Tages ‚Angst vor der Cloud’. Wir brauchen Aufklärung und hier ist ausnahmsweise mal nicht die Politik gefragt, sondern die Wirtschaft.“

Vorbild Handwerk, Public Sector Mittelmass

In der Studie #angstvordercloud wurde auch ein besonderes Augenmerk auf die Branche als auch die Organisation der jeweiligen Unternehmen gelegt. Ziel: Liegen erkennbare Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Branchen und insbesondere auch bei der Struktur von Unternehmen vor, die Bedenken untermauern? Hier kamen zum Teil extreme Ergebnisse zu Tage. Während beispielsweise im Banken- und Versicherungsgewerbe 57,1 % und dem Public Sector sogar 66,7 % der Befragten generelle Bedenken gegenüber Cloud- Technologien haben, ist das Handwerk deutlich aufgeschlossener - nur 33,3 % nennen hier Vorbehalte (Grafik 4).

 

Die Schnellen fressen die Langsamen

Fällt der Blick auf die Organisationsstruktur der Unternehmen, fallen ebenfalls eklatante Differenzen auf. 62,5 % der Start-Ups haben keinerlei Bedenken bei der Nutzung der Cloud und sind damit weit weniger ängstlich als beispielsweise die familien- und inhabergeführten Unternehmen mit 45,8 % oder die Entscheider der öffentlichen Hand – hier haben lediglich 30,6 % keine Bedenken. (Grafik 5). Hans Szymanski: „Die Digitalisierung wird von jungen Unternehmen schneller gelebt und das ist einerseits wenig überraschend, auf der anderen Seite aber auch ein Warnschuss für die großen Unternehmen sich zügig und aufgeschlossen dem Thema Zukunft zu stellen. Wesentliche und begleitende Elemente der Digitalisierung sind nunmal eine nachweisbare Steigerung von zum Beispiel Effizienz, Kostenreduktion und Flexibilität. Das sind Vorteile die Unternehmen ausnahmslos stärken und konkurrenzfähig machen oder sogar im aggressiven Wettbewerb das Überleben sichern können. Ein Unternehmen braucht heute nicht unbedingt ein disruptives Geschäftsmodel um erfolgreich zu sein, aber: Wir wissen, dass nicht die Großen die Kleinen fressen, sondern die Schnellen die Langsamen. Und da wir just in der Hochzeit von Digitalisierung und Transformation leben, diese historischen Veränderungen zu lange als Trend abgetan worden sind, behaupte ich: Es ist fünf vor zwölf, es besteht dringend Handlungsbedarf, sonst verlieren wir den Anschluss”. Im Übrigen zeigt die Studie: Start-up ist die einzige Unternehmensform die sich zu 100 % mit dem Einsatz von Cloud-Technologien beschäftigt hat.

 

All-IP ist mehr Chance als Risiko

Untersucht man die Ergebnisse der Studie unter dem Blickwinkel des bevorstehenden Endes von ISDN in 2018, lassen sich beim Einsatz von Cloud-Technologien auch Chancen erkennen. Über 40 % der Befragten sind sich sicher, dass sie nach der Abschaltung von ISDN nichts vermissen werden. Sogar das in manchen Branchen so oft als unerlässlich bezeichnete und herkömmliche Fax wird überwiegend nicht mehr gebraucht - im Handwerk glauben beispielsweise nur 11 % mit dem Fax eine wichtige Technologie zu verlieren (Grafik 6).

Auf die Frage „All-IP ist in aller Munde, wie reagieren Sie darauf?“ gibt fast ein Drittel der Befragten an, sich bis dato noch nicht mit dem Thema beschäftigt zu haben. Auffallend hier erneut der Public Sector mit 44,4 % und das Handwerk mit 55,6 %. Wirft man zudem einen Blick in die Einzelauswertung wird deutlich, dass die Befragten gegenüber der Telefonie über die Cloud im Vergleich zu anderen Cloud-Lösungen am wenigsten Bedenken haben. Im Zuge der Abschaltung von ISDN im Jahr 2018 will sich etwa ein Viertel der befragten Unternehmen binnen der nächsten 12 Monate für eine Telefonanlage aus der Cloud entscheiden, weitere 11,5 % binnen der nächsten fünf Jahre. Hans Szymanski: „’Cloud is trust’, das ist ein Fakt. Die Studie zeigt uns: Die Telefonie aus der Cloud ist die Königsdisziplin aller Cloud-Technologien und im Gegensatz zu anderen Cloud-Lösungen werden bei der Telefonie auch keinerlei sensible Daten in der Cloud gespeichert. Dem Basis-Kommunikationsmittel für Unternehmen kann man also schon heute Vertrauen. Wichtigste Bausteine für ein Vertrauensverhältnis zwischen Anbieter und Kunde sind zum Beispiel das Qualitätsmerkmal ‘Made in Germany’, mit höchstem Augenmerk auf Datenschutz und Ausfallsicherheit, hohem Einsparpotential, unbegrenzter Leistungsfähigkeit, intelligenten Funktionen sowie einfacher Bedienung und schneller Inbetriebnahme – das gilt insbesondere für die Business-Kommunikation. Im Grunde die besten Argumente die helfen diffuse Ängste abzubauen.“

 

Pressemitteilung (PDF)
#angstvordercloud: Studie deckt massive Wissenslücken bei Unternehmen auf

 

Über die NFON AG
Die Business-Kommunikation befindet sich weltweit im größten Wandel ihrer Geschichte. Eine moderne Telefonanlage aus der Cloud ist die zukunftssichere Investition für Unternehmen aller Branchen und Größen. NFON bietet unbegrenzte Leistungsfähigkeit für alle Herausforderungen von Unternehmen mit zwei bis 249.000 Mitarbeitern. NFON ist eine Cloud-Lösung ‚Made in Germany’ und steht für Datenschutz, Ausfallsicherheit und TÜV-zertifizierte Sprachqualität. Dank dieser Fakten sowie ihrer über 150 intelligenten Funktionen, Einfachheit und Kostenersparnis ist die NFON AG ein weltweit führender Anbieter. Die NFON AG ist in 12 europäischen Ländern vertreten und hat ihr Headquarter in München. http://www.nfon.com/

Über die techconsult GmbH
Die techconsult GmbH, gegründet 1992, zählt zu den etablierten Analystenhäusern in Zentraleuropa. Der Schwerpunkt der Strategieberatung liegt in der Informations- und Kommunikationsindustrie (ITK). Durch jahrelange Standard- und Individual-Untersuchungen verfügt techconsult über einen im deutschsprachigen Raum einzigartigen Informationsbestand, sowohl hinsichtlich der Kontinuität als auch der Informationstiefe, und ist somit ein wichtiger Beratungspartner der CXOs sowie der IT-Industrie, wenn es um Produktinnovation,
Marketingstrategie und Absatzentwicklung geht. Die techconsult GmbH wird vom geschäftsführenden Gesellschafter und Gründer Peter Burghardt am Standort Kassel mit einer Niederlassung in München geleitet und ist Teil der Heise Gruppe. techconsult.de

Executive Summary und Bildmaterial
Folgende Materialien finden Sie hier als Download: https://goo.gl/ni6x0N. Executive Summary,
Grafiken 1 bis 6 aufbereitet für Print und Online (beide unbranded) sowie ein Bild von Hans
Szymanski.

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