Softphones

Was ist ein Softphone?

Ein Softphone ist wie ein virtuelles Telefon – mit allen Funktionen, die Sie von Ihrem Tischtelefon im Büro kennen und sogar noch vielen zusätzlichen Features. Das Softphone ist nichts anderes als ein Software-Programm, mit dem alle Telefoniefunktionen über das Internet abgewickelt werden, man spricht auch von Voice over IP.

Diese Software lässt sich auf jedem PC, Laptop oder Smartphone installieren, die Aufzeichnung Ihrer Stimme und die Wiedergabe des Gesprächspartners kann dabei über die integrierten Lautsprecher des jeweiligen Geräts erfolgen oder über Zubehör wie Kopfhörer oder Bluetooth-Lautsprecher. Die Benutzeroberfläche ist sehr intuitiv und ähnelt der Telefoniefunktion auf dem Smartphone inklusive Flächen für Annahme und Beendigung eines Anrufs oder dem Zugriff auf die Kontaktliste.

Auch bei NFON kommen Softphone-Lösungen zum Einsatz: die NFON Cloud-Telefonanlage und Nvoice for Microsoft-Teams.

 

Sotphone, VoIP; virtuelle Telefonanlage

Was ist der Unterschied zwischen einem Softphone und einer herkömmlichen Telefonanlage?

Der Hauptunterschied besteht darin, wie die Verbindung zwischen Anrufer und Angerufenem zustande kommt.

  • Bei Softphones wird die Sprache digitalisiert über das Internet übertragen, so auch bei Cloudya.
  • Herkömmliche Telefone nutzen dagegen das öffentliche Telefonnetz (PSTN, kurz für Public-Switched Telephone Network).

 

Was ist der Unterschied zwischen einem Softphone und einem IP-Telefon?

  • Softphones können auf jedem internetfähigen Gerät installiert werden, also Desktop-Rechnern, Laptops, Tablets und Smartphones.
  • IP-Telefone sehen aus wie normale Bürotelefone, allerdings ist auf ihnen eine spezielle VoIP-Software vorinstalliert. Auch hier erfolgt die Übermittlung via Internet-Protokoll, die Funktionsvielfalt ist aber im Vergleich zu Softphones stark eingeschränkt, auch aufgrund der herkömmlichen Bedienung durch Tasten und das vergleichsweise kleine Display.

Was sind die Vorteile von Softphones im Vergleich zu IP-Telefonen?

In vielen Punkten ähneln sich Softphone und IP-Telefon also sehr, dennoch gilt es, mehrere wichtige Faktoren zu berücksichtigen, um festzustellen, welches die richtige Lösung für Sie ist.

  1. Kosteneffektivität: Für jedes einzelne IP-Telefon fallen Kosten an, da es sich um Hardware handelt. Softphones sind kostengünstiger, denn sie lassen sich auf jedem internetfähigen Gerät installieren. Da es sich bei einem Softphone um ein Cloud-basiertes Telefonsystem handelt, können Sie es nicht nur in Ihrem Office nutzen, sondern überall auf der Welt – direkt von Ihrem Smartphone, Laptop oder jedem anderen Rechner. Schon bei nur wenigen Benutzern in Ihrem Unternehmen ist eine Softphone-Lösung deutlich günstiger als die Anschaffung und Betreuung stationärer Telefone.
     
  2. Mobil und flexibel: Softphones sind ortsunabhängig. Solange das Gerät, auf dem die Lösung installiert ist, eine Verbindung zum Internet herstellen kann, können Sie von überall her Anrufe tätigen und angerufen werden. Klassische IP-Telefone können dagegen nur dort genutzt werden, wo sie eingerichtet sind.

    Gerade die jüngsten Entwicklungen haben bewiesen, wie schnell sich Mitarbeiter und auch Arbeitgeber an die Arbeit von zuhause gewöhnen können. Mit einem Softphone haben Sie alle ihre Arbeitskontakte stets zur Hand. Dadurch sind Softphones die perfekte Lösung für den Einsatz im Homeoffice oder für mobiles Arbeiten.
     
  3. Einfache Updates: Softphones sind für die IT-Abteilung Ihres Unternehmens bedeutend einfacher zu aktualisieren, meist dauert dies nur wenige Minuten und kann sogar remote erledigt werden – ganz ohne Technikertermin vor Ort. Mit regelmäßigen Updates bleibt ein Softphone nicht nur stets up to date, über die Internetverbindung können ganz einfach auch neue Features aufgespielt werden. Die meisten physikalische IP-Telefone erfordern dagegen manuelle Aktualisierungen und müssen von Zeit zu Zeit ersetzt werden. Beides bringt neben hohen Kosten auch einen nicht unerheblichen Logistikaufwand mit sich.
     
  4. Skalierbarkeit: Softphones verfügen über Telefonanlagen, die einfacher und effizienter zu skalieren sind. Die VoIP-Software auf den Geräten erfordert nur wenige Klicks, so dass Sie Benutzer in Ihrem Netzwerk hinzufügen oder entfernen können, wenn Ihr Unternehmen wächst. Neue Benutzer können hinzugefügt werden, ohne dass die Hardware vorkonfiguriert werden muss.

    Cloudya, das Cloud Telefonanlage von NFON, ist ein gutes Beispiel dafür, wie einfach man auch ältere, analoge Geräte in die Cloud Telefonanlage integrieren kann. Das funktioniert ganz einfach mit einem analogen Telefonadapter, der zudem für den Anschluss zahlreicher weiterer Geräte verwendet werden kann.
     
  5. Mehr Funktionen: Telefonie, die mit einem Softphone bedient werden kann, bietet weitaus mehr Funktionen als die herkömmliche Telefonie. Der Benutzer muss nur auf den Namen eines Kontakts klicken, um den Anruf einzuleiten, anstatt die Nummer manuell zu wählen. Mit vielen Softphones lassen sich zudem Videoanrufe tätigen, Nachrichten versenden und Bildschirminhalte mit dem Gesprächspartner teilen. Das Zauberwort heißt hier Unified Communication and Collaboration (kurz UCC), also die einfache Zusammenarbeit mit anderen Menschen – egal wo sich diese befinden. Hinzu kommt: Der gesamte Sprachverkehr ist verschlüsselt und garantiert so eine sichere Kommunikation.


Weitere Informationen
Weitere Einzelheiten zur Verwendung von Softphones finden Sie auf unseren speziellen Seiten zu iSoftphone für Mac und Windows.

Suchen Sie weitere Informationen? Hier finden Sie unsere Bedingungsanleitungen!

 

 

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