Skype for Business mit Telefonie-Integration – das Ende eines Mythos?

Skype for Business mit Telefonie-Integration – das Ende eines Mythos?

16. May 2017

Während unserer Vorbereitungen auf zwei arbeitsreiche Tage auf der UC Expo in London hatte ich ein seltsames Déjà-vu-Erlebnis: Das alles hier kommt mir doch bekannt vor! Nicht nur die gigantische ExCeL-Arena sieht aus wie eh und je. Vor allem die Herausforderungen, mit denen sich unsere Kunden und Vertriebspartner beschäftigen, scheinen die altbekannten zu sein.

Ganz vorne mit dabei eine unbequeme Wahrheit über Microsofts Unfied-Communications-Vorzeigeprodukt Skype for Business, dessen Integration in eine Enterprise-Telefonie-Lösung nach wie vor unglaublich schwierig ist.

Skype for Business mit Telefonie-Integration benötigt

Skype for Business ist eine weit verbreitete und erfolgreiche Plattform für Unified Communications (UC). Beliebt ist das Produkt für seine ausgezeichnete Handhabung, Screen Sharing und andere Features wie die Integration mit weiteren Microsoft-Anwendungen, Outlook-Kontakten und Kalenderfunktionen sowie mit Infrastrukturservices wie Active Directory.

Dennoch ist Skype for Business keine Enterprise-Telefonanlage und ohne die Integration mit einer solchen ist das Produkt eben keine vollwertige UC-Lösung. Viele Anwender haben diese enttäuschende Erfahrung leider erst im laufenden Betrieb gemacht.

Im Grund genommen hat sich bei Skype for Business und dem Zusammenspiel mit Telefonie während der letzten zwölf Monate nicht viel verändert – selbst die folgenden Mythen sind nach wie vor weit verbreitet:

1. Mit cleverer SIP-Integration wird aus Skype for Business eine Telefonanlage.

Falsch.
Es sei denn, mit „Telefonanlage“ ist lediglich gemeint, dass ein Wählton hörbar ist. Selbst der cleverste SIP-Experte wird keine Enterprise-Telefonie-Funktionen wie Anrufweiterleitung, Telefonkonferenzen, Anklopfen, Anrufgruppen, IVR und Warteschlangen einrichten können.

2. Applikationsbasierte Integration von Skype for Business mit Telefonie-Lizenzen von Drittanbietern ist businesstauglich.

Falsch.
Theoretisch könnte ein Softwareentwickler die notwendigen Integrationsarbeiten umsetzen, doch ein solches Projekt kann unter Kostengesichtspunkten schnell zum Albtraum werden. Zu nennen wären da der Entwicklungsaufwand, die Lizenzgebühren für Drittanbieter, überhaupt das Risiko des Scheiterns, Verzögerungen beim Rollout und eine User Experience für Anwender, die mit Skype for Business eigentlich nichts mehr zu tun hat.

Jeder Nutzer benötigt Skype for Business – unabhängig davon, ob eine umfangreiche UC-Lösung benötigt wird.

Falsch.
Nicht alle Telefonnutzer wenden automatisch Skype for Business an. Die meisten Organisationen haben sehr unterschiedliche Anforderungen. Dennoch finden Kunden und Partner bis heute keine Alternative zur unnötig teuren Anschaffung von Lizenzen für alle, um Enterprise-Telefonie-Funktionen mit Skype for Business zu verknüpfen.

Drei alte Skype for Business-Mythen – eine neue Wahrheit

Zum Glück gibt es NFON und siehe da – wir haben eine Lösung! Durch unsere neue Partnerschaft mit dem IT-Distributor Westcoast haben unsere Kunden und Partner endlich die Möglichkeit, „Skype for Business as a Service“ zu nutzen. Erstmals bieten NFON und Westcoast gemeinsam eine Gesamtlösung an, die alle von Geschäftskunden benötigten Telefonie-Funktionen und Kollaborationstools miteinander verknüpft.

Wir profitieren von unserer umfangreichen Erfahrung im Bereich serverbasierter Cloud-Integration mit Skype for Business. Dadurch vermeiden wir Kosten, Risiken und Verzögerungen, die bei applikationsbasierter Integration entstehen. Außerdem wird die Wirtschaftlichkeit von UC insgesamt neu definiert, wodurch alle Funktionen auch für kleinere und mittelständische Organisationen erschwinglich werden: Der Fokus liegt auf schnellem Rollout, Vermeidung zusätzlicher Hardware- und Softwareinvestitionen und ein flexibles monatliches Abo-Modell mit 30-tägiger Vertragslaufzeit.

Der Markt für kleine und mittelständische Organisationen ist einer der neuen Wachstumsbereiche für NFON UK nach einer langen Expansionsphase im Segment mittlerer und größerer Enterprise-Kunden. Das Skype for Business-Angebot bietet sich für diesen neuen Weg förmlich an.

Laut unserer jüngsten Quartalsergebnisse sind wir im Jahresvergleich um 250 Prozent gewachsen. Der Gesamtumsatz für 2016 lag um 300 Prozent über dem Vorjahr. Dazu haben zahlreiche Projekte im Großkundensegment beitragen, etwa mit der „London Borough of Hackney“, ein Auftrag aus dem öffentlichen Bereich mit mehr als 6.000 Nutzern.

Mit einem stärkeren Fokus auf kleine und mittelständische Organisationen werden wir unseren Marktanteil in Vereinigten Königreich weiter ausbauen. Unser Markt nimmt bei Skype for Business zudem eine europäische Vorreiterrolle ein – ein Trend, der sich schon bald in anderen europäischen Märkten von NFON fortsetzen könnte.

Folgen Sie uns auf Facebook, LinkedIn, Twitter und YouTube und entdecken Sie die Freiheit der Kommunikation – mit NFON.