Generation X-Y-Z: Eine Evolution, die den Arbeitsplatz auf den Kopf stellen wird

Generation X-Y-Z: Eine Evolution, die den Arbeitsplatz auf den Kopf stellen wird

11. April 2017

Eine neue Generation wird schon bald in den Arbeitsmarkt eintreten: Generation Z, also Jahrgänge, die zwischen 1996 und 2010 als Kinder der Generation X geboren wurden. Wir wissen überraschend wenig über diese jüngere Generation, die bereits zum Ende dieses Jahrzehnts ihre Ausbildung abschließen wird.

Zum Zeitpunkt ihres Eintritts in den Arbeitsmarkt wird die Generation Y – auch bekannt als Millennials – ihren Höhepunkt erreichen und etwa 50 Prozent der weltweiten Arbeitskraft ausmachen. Zu guter Letzt werden die ersten Vertreter der Generation X in den Ruhestand gehen und sich aus der Arbeitswelt verabschieden. Die neue Herausforderung für Unternehmen und Organisationen besteht darin, den Bedürfnissen aller drei Generationen gerecht zu werden – und zwar in einer Umgebung, die von digitaler Transformation und der Migration zu Cloud-Services bestimmt wird.

Baby Boomer dominieren, während Digital Natives in den Startlöchern stehen

Der signifikante Wandel in der weltweiten Altersdemographie der Arbeitskräfte bedeutet für Organisationen, ihre Kultur am Arbeitsplatz neu zu denken, da sie bald drei Generationen unter einen Hut bringen müssen. Für Organisationen, die sich auf den Lorbeeren der früheren Erfolge der Baby Boomer-Generation ausruhen und den Einfluss von Cloud-Services und neuen Technologien am Arbeitsplatz bislang ignorieren, stellt dies eine besondere Herausforderung dar.

Aufgewachsen in einer analogen Welt, verbringen Baby Boomer im Vergleich zu jüngeren Generationen nur einen sehr kleinen Teil ihrer Zeit online. Neue Wege, Arbeitsalltag und Freizeit durch Innovationen wie Communications-as-a-Service (CaaS) zu gestalten, sind für die meisten von ihnen völlig neu. Dennoch sind die meisten Organisationen im öffentlichen und privaten Sektor nach den Bedürfnissen der Baby Boomer organisiert. Die Tatsache, dass diese Generation bald in den Ruhestand geht, während Digital Natives schon in den Startlöchern stehen, wird häufig ignoriert.

Die Verwendung neuer Technologien hat sich seit der Generation X signifikant verändert. Das Internet und Cloud-Kommunikation bestimmen den Arbeitsalltag. Mit dem Siegeszug von Internet, Handy und Social Media, deren Wachstum durch Cloud-Services weiter beschleunigt wird, hat sich die Welt global geöffnet und vernetzt – Vielfalt und Flexibilität werden Konzept.

Freelancer-Ökonomie: Gestärkt durch Unabhängigkeit und motiviert durch Bedeutung

Nach einer gemeinsamen Studie von Randstad und Millennial Branding messen jüngere Mitarbeitergenerationen Geld weniger Bedeutung zu als in den letzten Jahrzehnten. Nur 28 Prozent der Generation Z sagen, dass Geld sie dazu motiviert, härter zu arbeiten und länger bei ihren Arbeitgebern zu bleiben. Im Vergleich dazu behaupteten das immer noch 42 Prozent der Generation Y. Die Entwicklung, eine größere Bedeutung in der Arbeit zu suchen als Geld und am Arbeitsplatz neues erlernen zu wollen, bewegt sich auf ein Allzeithoch zu.

Gleichzeitig zeigt die Generation Z einen ausgeprägteren Unternehmergeist – sie bevorzugt es, unabhängig zu arbeiten. Communications-as-a-Service bietet die Tools, um diese Ambition umzusetzen. Einige sprechen schon vom Einstehen einer Freelancer-Ökonomie. Ganze 50 Prozent der Arbeitskräfte in den USA werden bis 2020 Freelancer sein! Cloud-Services bieten die Plattform, die jeder Generation hilft, ihr volles Potenzial auszuschöpfen.

Fokus und Produktivität sind Schlüssel zum Glück

Dieser Trend ist jedoch nicht linear. Während physische Büros zum Ankerpunkt im Arbeitsleben der jüngeren Generationen werden, werden sie längst nicht mehr das Zentrum der täglichen Arbeit sein. Traditionelle Büroumgebungen werden nicht mehr der Ort sein, wo der Großteil der Arbeit erledigt wird und dies bringt eine Veränderung im Kommunikationsverhalten mit sich: Cloud-Kommunikationsservices sind die Technologie, die diesen Wandel zu einer neuen Arbeitswelt unterstützen wird.

Während die Generation Y beispielsweise Instant-Messaging am Arbeitsplatz liebt, bevorzugen noch jüngere Arbeitnehmer die Kommunikation per Sprache oder Video – persönliche Kommunikation wird seine Wichtigkeit trotz digitaler Transformation nicht verlieren! Andere Studien runden dieses Bild ab: Sie fanden heraus, dass die Generation Z weniger begeistert ist von Hektik und Trubel am Arbeitsplatz, was dagegen noch von Baby Boomern und der Generation X bevorzugt wurde. Die Generation Z bevorzugt einen Ort, an dem sie in Ruhe und konzentriert an ihren Aufgaben arbeiten kann. Überhaupt betrachten jüngere Generationen Fokus und Produktivität als den Schlüssel zum Glück in der Arbeitswelt.

Fazit: Die Generation Z dürfte sich als eine pragmatische Generation herausstellen, die sich auf ihre persönliche Weiterentwicklung in der Arbeitswelt konzentriert, während ihre Vorgänger zum Teil noch als egozentrisch und manchmal ein bisschen selbstverliebt charakterisiert werden. Weil die Generation Z in stürmischen Zeiten aufwächst und gesehen hat, wie stark die Generation Y durch die letzte große Wirtschaftskrise betroffen war, ist ihre Einstellung zur Arbeit geprägt von besserer Ausbildung und Vorbereitung, weniger Fokus allein auf persönlichen Vorteilen am Arbeitsplatz und mehr Fokus auf messbaren Ergebnisse. Insofern könnte sich die Generation Z zur effizientesten Generation entwickeln, die sich auf Produktivität am Arbeitsplatz konzentriert und die Vorteile digitaler Transformation und von Cloud-Services zu nutzen weiß.

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